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"Schlüsselloch-Chirurgie" - ein Schlagwort, das um die Welt ging. Um es frei nach Neil Armstrong zu formulieren: "Ein kleiner Schnitt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit"

Heute schon fast ein Muß in jeder modernen Klinik bietet sie doch unschätzbare Vorteile gegenüber den herkömmlichen Behandlungsmethoden. Und die Entdeckung neuer Einsatzmöglichkeiten ist noch nicht am Ende.

Diese Geräte führt Endoskope für die Minimal Invasive Chirurgie, die entwicklungstechnisch auf dem neuesten Stand sind und dem Chirurgen ein optimales Sichtfeld bieten. "Durchblick" verschaffen. Laparoskopie oder Thorakoskopie sind Anwendungsgebiete.
 
 

Die gynäkologische Laparoskopie ist eine seit vielen Jahren verfügbare Operationsmethode, welche primär organerhaltend orientiert ist. Die Hysteroskopie, als intrauterine Behandlungsmethode, bietet den Vorteil der Visualisierung und Entnahme von Gewebe bzw. pathologischen Veränderungen bei verhältnismäßig geringer Traumatisierung. Kleinere Eingriffe z.B. diagnostische Hysteroskopie können aufgrund der sehr kleinen Außendurchmesser heute bereits im niedergelassenen Bereich ohne größere Probleme durchgeführt werden.
 
 

Die moderne Endoskopie hat viele Operationstechniken tiefgreifend verändert. Die Erfolge, die dabei erzielt wurden, haben unzweifelhaft einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dab die Endoskopie die bedeutende Stellung in Diagnostik und Therapie einnehmen konnte, die sie heute innehat. Insbesondere durch die Entwicklung der Kaltlichtquelle und die Einführung der Hopkins-Stablinsen- Optik konnten zwei der grundlegenden Probleme gelöst werden, die einer breiten Anwendung der Endoskopie lange Zeit im Wege standen: die Transmission ausreichend grob er Lichtmengen in den Körper und die Übertragung eines naturgetreuen Abbildes aus dem Körper.

Doch auch in den folgenden Jahren hat Karl Storz mit oft bahnbrechenden neuen Entwicklungen immer wieder zum Fortschritt der Endoskopie beigetragen und darait ein Kapitel Medizingeschichte mitgeschrieben. gitt.
 
 

Die Hopkins Stablinsen-Optik

Im Jahr 1966 begann eine langjährige fruchtbare Zusammenarbeit zwischen 2 Pionieren der Endoskopie: Professor Harold H. Hopkins und Karl Storz.

Die Entwicklung des HOPKINS Stablinsen-systems war der bedeutendste Durchbruch seit der Entwicklung des konventionellen Linsensystems durch Max Nitze im Jahr 1879.

Karl Storz erkannte in dem neuen Linsensystem das System der Zukunft: Es erfüllte die höchsten Anforderungen der medizinischen Diagnostik. Die Brillant der Bilder ist unübertroffen. Bildhelligkeit, Kontrast und wirklichkeitsgetreue Darstellung lassen kaum noch Wünsche offen. Zugleich wird es möglich, den Durchmesser des Endoskopes entscheidend zu verringern. In der Entwicklung zur Hopkins II - Optik gelingt ein weiterer Schritt zur Qualitätssteigerung. Diese Optik ist heute der Mab tab für endoskopische Bildübertragung.

Das HOPKINS-Stablinsen system kehrt diesel Prinzip um: Zwischen langen Stablinsen sitzen kleine Luftlinsen. Die bessere Lichtleitfähigkeit der Stablinsen und die reduzierte Zahl der Gas-Luft-Grenzflächen ermöglichten den entscheidenden Durchbruch in der optischen Abbildungsqualtät.

Das Kaltlicht

1960 erkannte Karl Storz, dala sich mit Hilfe von Glasfasern auch Licht übertragen läb t. Diese Entdeckung ist die Geburtsstunde der KaltlichtEndoskopie: Von einer aub erhalb des Körpers gelegenen Quelle wird das Licht über einen Glasfaserlichtleiter durch das Endoskop zum Untersuchungsort geleitet. Für die neue Art der Lichtübertragung wird ein Patent erteilt.

Das neue Verfahren revolutioniert die Endoskopie. Die bis dahin übliche wärmeabgebende und störanfällige Glühlampe am distalen Ende wird endlich entbehrlich. Ebenso bedeutsam ist die sich nunmehr eröffenende Möglichkeit, Elektronenblitzaufnahmen im Körperinneren zu machen, ohne den Patienten zu belasten. Durch Aufnahmen von bis dahin nicht gekannter Qualität lassen sich diagnostische Befünde objektív dokumentieren. Den ersten extrakorporalen Elektronenblitz baut Karl Storz.
 
 
 
 

Weitere entscheidende Entwicklungen:


 
 

Instrumentarium
 
 

Instrumente können in folgende Einzelkomponenten zerlegt werden:

Erhältlich in den Gröb en 5 mm und 10 mm, mit Längen von 30 cm, 36 cm und 43 cm.

Freie Wahl unter verschiedenen Handgriffen.

Die um 360° drehbaren Schöfte erleichtertn die Anwendung in jeder klinischen Situation.

Keine Schmutzfallen mehr, in denen sich Blut oder Gewebereste ansammeln können.

Leichte Zerlegbarkeit per Knopfdruck - dadurch deutlich verkürzte Reinigungszeiten.

Vollstöndig autoklavierbar.

Kostengünstig - wiederverwendbare Instrumente verringern die OP-Kosten pro Einsatz und vereinfachen die Lagerhaltung, wodurch die Notwendigkeit zur Bereitstellung grob er Mengen an Einmalartikeln entfällt.

Umweltgerecht: Bei Beschädigung mub nur das defekte Teil selbst ausgetauscht werden - nicht das komplette Instrument.

Benutzerfreundliche und ergonomische Handhabung.

Einige Bemerkungen zur vergleichenden Bewertung von Instrumenten

a) Durchmesser und optische Leistung

Dala ein Kunde vor dem Kauf verschiedene Instrumente miteinander vergleicht, ist normal und durchaus vernünftig. Ebenso normal ist es, dab die verschiedenen Hersteller die Vorteile ihrer Produkte ins rechte Licht zu rücken versuchen. Von einem sachlichen Vergleich profitieren Käufer und die Hersteller hochwertiger Produkte gleichermab en - vorausgesetzt, es wird tatsächlich Vergleichbares verglichen.

Diese Voraussetzung wird allerdings nicht allein schon dadurch erfüllt, dab man beispielsweise das Ureterorenoskop des einen Herstellers mit dem Ureterorenoskop des anderen Herstellers vergleicht und Bildgröb e, Lichtstärke, Saugleistung etc. einander gegenüberstellt. Um zu einem aussagekräftigen Vergleich zu kommen, mub insbesondere der Durchmesser der verglichenen Instrumente berücksichtigt werden. Das hat einen einfachen Grund: Je gröb er der Durchmesser des Schaftes, desto mehr Lichtfasern bzw. optische Fasern können eingebaut werden, und desto besser wird im Regelfall auch die Lichtleitung und die optische Übertragung. Der Durchmesser wirkt sich auch unmittelbar auf die Zahl der Spül/Instrumentenkanäle bzw. auf deren Durchmesser und darait auf die Spülleistung aus.

Dem steht entgegen, dab aus Gründen einer schonenden, minimal invasiven Patientenbehandlung der Durchmesser eines Instrumentes möglichst gering sein sollte. Der Durchmesser der Ureterorenoskope - als einer wichtigen Entscheidungsgröb e für den Arzt - ist deshalb eine zentrale Information in den Katalogbeschreibungen.

Der nachfolgende Vergleich des KARL STORZ Ureterorenoskopes 27400 L mit dem Ureterorenoskop eines Mitbewerbers zeigt allerdings, dab manche selbstverständlich nicht alle - Hersteller doch eine recht eigene Art und Weise haben, ura einen Schaftdurchmesser zu messen, da die Katalogangaben dieses Mitbewerbers deutlich von den tatsächlich gemessenen Werten abweichen.

Die inkorrekte Katalogangabe dieses Mitbewerbers ist nicht nur eine Nachlässigkeit, sondern hat bei einem praktischen Vergleich durchaus Konsequenzen. Denn der direkte optische Vergleich ergibt für den Mitbewerber Vorteile bei der Licht- und Bildübertragung, die aus den oben geschilderten Gründen durch den wesentlich gröb eren Durchmesser auch einfach zu erklehren sind. Für den Kunden allerdings, der ein Instrument üblicherweise nicht nachmib t, sondern von der Katalogangabe ausgeht, entsteht das irreführende Bild eines Ureterorenoskopes, das bei gleichem (bzw. sogar etwas geringerem Durchmesser) eine höhere optische Qualität aufweist.

De facto lautet die Frage bei diesem Vergleich aber, ob der Arzt einen höheren Durchmesser in Kauf nimmt, um eine höhere Lichtleistung und eine höhere Bildqualität zu erhalten - eine Frage, die unter medizinischen Gesichtspunkten erwogen werden müb te, die er sich aufgrund irreführender Katalogangaben mancher Hersteller aber gar nicht erst stellen kann.
 
 

b) Saug/Spülleistung und Continuous-Flow

Vergleicht man Saug/Spülschäfte miteinander, so ist natürlich vor allem die Saug/Spülleistung von Interesse. Ein Vergleich mehrerer Karl Storz Saug/Spülschäfte mit dem Produkt eines Mitbewerbers ergibt zum Beispiel folgendes Bild:

Devon abgesehen, dab die Saug/Spülschäfte von KARL STORZ mit einer Ausnahme eine deutlich höhere Leistung bringen als die des Mitbewerbers, kommt in einem solchen Vergleich ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen den Schäften gar nicht erst zum Ausdruck: Bei ellen KARL STORZ Schäften handelt es sich um Continuous-Flow-Schäfte mit 2 getrennten Kanälen, d. h. Spülung und Absaugung können gleichzeitig durchgeführt bzw. je nach Bedarf einzeln zu- oder abgeschaltet werden. Der Schaft des Mitbewerbers verfügt dagegen nur über einen einzigen Kanal, d. h. es kann entweder nur gespült oder nur gesaugt werden. Der höhere konstruktive Aufwand eines zweikanaligen Systems bietet im praktischen Betrieb natürlich Vorteile, die gegen die reine Saug/Spülleistung aufgerechnet werden müssen (selbst wenn sie im Einzelfall einmal höher sein sollte als bei einem vergleichbaren KARL STORZ Schaft).

Verschiedene Blickrichtungen bei Laparoskop-Optiken

Bei einer Laparoskopie des oberen Abdominaltraktes sind Blickrichtung und Öffnungswinkel der verwendeten Optiken von grob er Bedeutung, da der Raum zwischen Rippenbogen und der anterioren Leberoberfläche kleiner, enger und anatomisch schwieriger ist als der Beckenbereich.

Die 0° Geradeausblick-Optik mit gröb erem Öffnungswinkel bietet erhebliche Vorteile. Sie erleichtert die Orientierung und vermittelt einen Eindruck davon, in welchem Gebiet man sich befindet. Die 0°-Optik entspricht der Richtung des natürlichen Zugangsweges und bietet dem Chirurgen die gewohnte Perspektive. 0° Optiken werden deshalb bei gynökologischen Untersuchungen und operatíven endoskopischen Eingriffen bevorzugt.

Mit der 30° Vorausblick-Optik kann durch Rotation der Optik ein gröb eres Sichtfeld erreicht werden. Die anteriore Leberoberfläche, der Leberdom und die Region bis hinunter zum Diaphragma können inspiziert werden.

Bei Verwendung einer 45° Steilblick-Optik kann das unmittelbar unter der Optik liegende Gebiet sehr gut eingesehen werden. Die Verwendung einer Steilblick-Optik in diesem schwierigen Gebiet kann allerdings Orientierungsprobleme verursachen.

Die 45° Optiken werden bei Hernienoperationen bevorzugt.

Vorteile der neuen Laparoskopie-Optiken:

Trokare Besondere Merkmale: Trokarhülsen mit schrägem Ende ermöglichen ein sanftes und atraumatisches Einstechen und Perforieren des Peritoneums. Die kegelige Trokarspitze vermeidet H~matome infolge Verletzung von Muskeln und Gefäb en. erleichtert die Unterscheidung und Erkennung unterschiedlicher Gröfien und Löngen. Automatische Ventilklappen bei Trokaren ermöglichen ein schnelles unproblematische Einführen von Instrumenten, ohne dab dabei durch vorzeitig geöffnete Ventile ein wesentlicher Gasverlust auftritt. Scharfe Instrumente wie Nadeln, hakenförmige Dissektions-Saugrohre oder Messer können durch wiederholten Kontakt mit der Ventilklappe allerdings stumpf werden.

Um solche Abnutzungserscheinungen zu vermeiden, hat das Multifunktionsventil entwickelt, das sich sowohl automatisch öffnet, als auch manuell bedient werden kann. Bei der Einführung stumpfer Instrumente öffnet sich die Ventilklappe automatisch; sollen scharfe Instrumente eingeführt werden, so kann die Klappe manuell (durch Fingerdruck) geöffnet werden; die Haltbarkeit scharfer Instrumente wird dadurch deutlich verbessert. Darüberhinaus bietet KARL STORZ als kostengünstige und gewichtsparende Alternative das neue Silikonlippen-Ventil an, das sich ebertso sehnell und einfach reinigen, wie auswechseln läb t.

Mit dem EndoTIP-System (Endoscopic Threaded Imaging Port) stellt KARL STORZ ein neues wiederverwendbares Instrument für den optisch kontrollierten Zugang zur Bauchhöhle vor. Das EndoTIP-System ersetzt herkömmliche Trokare und trägt wesentlich dazu bei, dab die Integrität der Faszie und damit des faszialen Verschlub mechanismus erhalten bleibt. Eine neue Serie von Trokaren mit drehbarem bzw. schwenkbarem Trokarkopf erlaubt die alternative Verwendung von Instrumenten Gröb e 5 mm und 10 mm, ohne dab hierbei eine Reduktionshülse erforderlich ist. Die laparoskopische Methode hat ihren Wert inzwischen bei den meisten Erkrankungen der Bauchhöhle unter Beweis gestellt. Spezielle Instrumente wurden entwickelt, die einen Durchmesser von 5-12 mm oder mehr aufweisen. Dieser Durchmesser und die Zahl der verwendeten Instrumente führen oft zu beengten Verhältnissen im Operationsgebiet, vor allem bei bestimmten Verfahren wie bei spielsweise der Tubenchirurgie. Darüber hinaus fordert die rekonstruktive Chirurgie die Verwendung zunehmend feinerer und präziserer Instrumente. Berücksichtigt man nun noch die Vergröfierung der Optiken und die hohe Auflösung, welche die Video-Kameras mittlerweile erreichen, so war die Entwicklung eines Satzes mikrochirurgischer Instrumente für die Laparoskopie nur logisch.
 
 

Besondere Merkmale:

Gleichzeitig ermöglichen diese Instrumente diejenigen Operationsschritte, welche bei jeder Art von Chirurgie erforderlich sind:

Instrumentarium:

Um diese Ziele zu erreichen, haben wir eine Reihe von Instrumenten getestet und schlieb lich die hier vorgestellten ausgewählt. Diese Mikro-Instumente können nicht nur mit Standard-Trokaren 6 mm verwendet werden, sondern verfügen zusätzlich über folgende Eigenschaften:

Minimal-invasive Eingriffe in der endoskopischen Chirurgie erfordern ein hohes Mab an Fingerfertigkeit und praktischer Erfahrung. In diesem Zusammenhang ist die Ergonomie des Instrumenten-Handgriffs von grob er Bedeutung. Durch eine Reihe von umfangreichen Bewegungsstudien wurden zunächst die funktionellen und ergonomischen Grenzen der Standard-Handgriffe ermittelt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse führten letztlich zur Entwicklung einer neuen Generation von Handgriffen, welche den gewachsenen Ansprüchen an Ergonomie und Funktionalität in souveräner Weise gerecht werden.

Beide Handgriffe sind mit einem automatischen Schlieb mechanismus ausgestattet. Dies bedeutet, dab die Maulteile auch dann geschlossen bleiben, wenn der Griff gelockert oder sogar ganz freigegeben werden soll: Das zwischen den Maulteilen befindliche Objekt wird weiterhin von ihnen gehalten. Dies ist insbesondere dann nützlich, wenn es z. B. während der Anwendung von Nahttechniken, erforderlich ist, den Handgriff loszulassen - um einen anderen Arbeitsschritt auszuführen - ohne dab dabei die zwischen den Maulteílen befindliche Nadel verloren geht.

Besondere Eigenschaften der Ball- und Pencil-Handgriffe

Ball-Handgriff

Diaser Handgriff liegt bequem in der halbgeöffneten Hand des Chirurgen. Wird der vordere Teil des Handgriffs zwischen Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger zusammengedrückt, so wird dadurch die Schlieb kraft der Maulteile erhöht; ein Druck auf den hintatan Teil des Handgriffs führt zu einem erneuten Öffnen des Maulteils. Das ergonomische Design dieses Handgriffs trägt wesentlich zu einer Verringerung von Ermüdungserscheinungen bei. Die Rotation des Instruments wird aub erdem dadurch erleichtert, dab sich Drehbewegungen in der hohlen Hand leicht ausführen lassan, wodurch Bewegungen aus dem Gelenk weitgehend vermieden werden. Pencil-Handgriff Diese Bauweise erlaubt es dem Chirurgen, den Winkel zwischen dem Handgriff und der Längsachse des Instrumentenschaftes so zu ändern, dab er seinen individuellen Bedürfnissen und den Erfordernissen des jeweiligen Operationsschrittes gerecht wird. Über den ergonomisch angebrachten Kontrollhebel kann diaser Winkel während des Arbeitens mit dem Instrument jederzeit bequem geändert werden. Wie beim BallHandgriff kann auch hier durch Krafteinwirkung auf den vorderen Teil des Handgriffs ein Schlieb en der Maulteile, durch Druck auf den hintatan Teil ein erneutes Öffnen derselben herbeigeführt werden. Ergonomischer Multifunktions Handgriff zur Einhandbedienung Der ergonomische Multifunktions-Handgriff n. MATERN/WALLER ist eine Neuentwicklung von KARL STORZ auf dem Gebiet der laparoskopischen Instrumente. Er wurde nach fundierten ergonomischen Kriterien konstruiert und vereinigt in sich die Funktionen Öffnen/Schlieb en (mit Rastfunktion), Rotation des Instruments sowie Schneiden/Koagulieren mit HF-Strom. Das Ziel dieses völlig neuen Konzeptes ist es, Bedienungskomfort und optimale Sensibilität für das Instrument selbst mit den wichtigsten funktionellen Erfordernissen zu verknüpfen, die für ein präzises und effektives chirurgisches Arbeiten unverzichtbar sind. Bei der Entwicklung des Ergonomischen Multifunktions-Handgriffs n. MATERN/WALLER wurden in optimaler Weise die räumlichen Verhältnisse des Innenraumes der halbgeschlossenen Hand berücksichtigt und nachgebildet. Der Handgriff wird zwischen kleinem Finger, Ringfinger und dem Handballen sicher umschlossen und dadurch stabil gehalten. Auf eine schnelle und sichere Erreichbarkeit aller Bedienungsfunktionen wurde gröb ten Wert gelegt. Die optimale taktile Sensibilität zur Kontrolle aller Funktionen bleibt erhalten, ohne dab hierfür Einschrönkungen hinsichtlich der Stabilität der Haltefunktion hingenommen werden müssen.

Alle Bedienelemente sind mit den Fingerkuppen zu betütigen, wodurch ein feinfühliges und sicheres Arbeiten gewöhrleistet ist. Die Instrumentenachse liegt in der direkten Verlöngerung der Rotationsachse des Unterarms. Drehbewegungen werden unmittelbar auf die Instrumentenspitze übertragen, wodurch ein äub erst präzises Präparieren möglich ist.

Modular auswechselbare Griffschalen in 3 verschiedenen Gröb en gewöhrleisten eine optimale Anpassung des Instruments an die individuelle Handgröb e.

Folgende Funktionen können über den Handgriff zentral mit den Fingern einer Hand gesteuert werden:

Besondere ergonomische Vorteile gegenüber konventionellen Handgriffen

Elektrokoagulation

Einführung

Die präventive Hämostase ist ein grundlegender Aspekt der laparoskopischen Chirurgie. Sie läb t sich durch mehrere Methoden erzielen: Ligatur, unipolare oder bipolare Elektrokoagulation, Klemmen oder Klammern. Jede dieser Methoden hat ihre spezifischen Vorund Nachteile. Die bipolare Methode ist das meistverwendete Koagulationsverfahren, da kein Strom durch den Körper des Patienten flieb en mub ; aus diesem Grund kann die Methode eventuell als sicherer betrachtet werden als die unipolare Methode. Eine bipolare Zange verfügt jedoch wegen der Stromübertragung im allgemeinen über kelne Gelenk-Maulteile und bietet deshalb nicht die Fähigkeit zum Fassen, die eine normale Fab zange aufweist. Aub erdem mub , falls das koagulierte Gewebe inzidiert werden soll, ein zusätzliches Schneideinstrument, im allgemeinen eine Schere, eingeführt werden. Aus diesen Gründen wurde ein neves Instrument entwickelt, das sowohl zum Fassen als auch zum Schneiden dient und gleichzeitig die Fähigkeit zur bipolaren Stromübertragung besitzt.

Entwicklung und Erprobung

Eíne zufriedenstellende Fähigkeit zum Fassen von Gewebe wurde durch die Verwendung einer normalen Fab zange erzielt, die aus einem Gelenk und zwei gezahnten Maulteilen besteht. Da in einer solchen Zange kein bipolarer Strom flieb en kann, wurde ein Instrument konstruiert, bel Bem zwei parallel liegende 3 mm-Zangen verwendet werden, so dab jede dieser beiden als unipolare Zange dienen konnte. Dadurch sollte der Koagulationseffekt auf den Bereich zwischen den beiden Zangen konzentriert werden. Zwischen den Zangen wurde eine herausnehmbare skalpellartige Klinge (in verschiedenen Formen) eingesetzt, die durch einen vorne angebrachten Hebel bewegt wurde, wie er auch in Resektoskopen zum Einsatz kommt. Das Instrument konnte so mit nur einer Hand bedient werden.

Die Lönge des Schnittes konnte vom Operateur durch Vorschieben der Klinge prözise gesteuert werden, während das Zurückziehen der Klinge in das Rohr mit Hilfe eines Federmechanismus automatisch erfolgte; natürlich ist das Instrument so konzipiert, dab die Lönge des Schnittes die Lenge der Maulteile nicht übersteigt. Der endgültige Durchmesser des Instruments wurde auf 10 mm festgesetzt.

Das endgültige Modell zeigte bel der Erprobung sowohl am Tier als auch beim Menschen eine bislang nicht gekannte Form von bipolarer Koagulation: Bei fast fehlender Rauchentwicklung wurde nur das zwischen den beiden Zangen eingeschlossene Gewebe erhitzt und koaguliert; die Karbonisierung wurde reduziert und das laterale Gewebe war (im Vergleich zu Standard-Instrumenten aus Vollmetall) thermisch weniger betroffen. Innerhalb des koagulierten Gewebes war zu erkennen, dali die abgedichteten Gefäb e vollkommen erhalten blieben.

Abschlieb ende Überlegungen

Die Idee zur Entwicklung dieses neuen Instruments beruhte auf den folgenden beiden Überlegungen:

Daher wurde ein Projekt zur Schaffung eines Instruments in die Wege geleitet, das eine gute Fähigkeit zum Fassen, die Möglichkeit zur bipolaren Koagulation und eine Schneideeinheit haben sollte, um den Operationsverlauf zu beschleunigen.

Mit der bipolaren Koagulationszange n. REMORGIDA wurde ein einzigartiges Multifunktions-Instrument geschaffen, dessen elektrische Wirkung auf den Bereich zwischen den beiden Mautteilen begrenzt ist: Bei der normalen Leistungseinstellung für bipolare Koagulation (40 - 60 Watt) waren ein fast völliges Ausbleiben von Verbrennungen und Karbonisierungen sowie ein vollkommen erhaltenes Gewebe lateral des Instruments zu beobachten. Jeder, der schon eine normale bipolare Zange verwendet hat, wird das andersartige Verhalten dieses neuen Instruments sofort bemerken. Natürlich sind auch bel der Verwendung dieses Instrumentes einige Einschr5nkungen zu beachten:

Abschlieb end kann festgestellt werden, dab dem Chirurgen nun ein neuartiges Instrument mit der Fähigkeit zum bipolaren Koagulieren, Fassen und Schneiden zur Verfügung steht, welches es ihm erlaubt, in aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten das Gewebe zu fassen, zu koagulieren und zu schneiden und dadurch die Operationsdauer zu verkürzen. Dieses Instrument kann lineare Stapler oder Klemmen ersetzen, wenn kein mechanischer Verschlub des Gewebes, wie etwa bel der Vorbereitung des Mesenteriums, erforderlich ist, wodurch sich beträchtliche Einsparungen bel den Kosten der Eingriffe ergeben. Die Entwicklung des Instruments erfolgte gemeinsam mit der KARL STORZ GmbH, Tuttlingen. Das Instrument ist so konzipiert, dali es - wie alle Take-apait®-Instrumente - wiederverwendbar, autoklavierbar und in seine Grundbestandteile zerlegbar ist, um eine vollst5ndige Reinigung und den Austausch einzelner Teile zu ermöglichen.
 
 

Training

Pulsierende Organperfusion (P. O. P)

Die pulsierende Organperfusion wurde für die Simulation von Operationen in minimal-invasiv chirurgischen Techniken entwickelt und erschlieb t neue Möglichkeiten im Laparoskopie-/Thorakoskopie-Training.

Mit dem P O. P-Laparoskopie-Trainer können an Tier -Organen oder -Organkomplexen folgende Eingriffe realitötsnah geübt werden:

Chirurgische Pertektion durch optimales Training Das R O. R-Verfahren simuliert Blutungen aller (qualitäten parenchymatöse, kapilläre, venöse). Dadurch ist nicht nur das Erlernen von Standardeingriffen, sondern auch die gezielte Beherrschung von (Blutungs-)Komplikationen möglich. Die Übungen sind im Gegensatz zum Tierversuch beliebig oft wiederholbar und zeitlich nahezu ungegrenzt.

Aub erdem ist das P O. P-Verfahren auch bestens für das Experimentieren mit neuen Techniken einschlieb lich der unmittelbaren Überprüfung der Ergebnisse geeignet. Im P O. P-Laparoskopie-Trainer können alle von der Klinik bekannten Technologien wie Hochfrequenz-Chirurgie (uni- und bipolar), Laser, Ultraschalldissektor, Aquadissektor usw. angewendet werden.

Bisher waren Tierversuche die einzige, der klinischen Operation adäquate Übungsmöglichkeit. Operationen am narkotisierten Tier sind teuer, organisatorisch aufwendig und in den meisten Industrieländern genehmigungspflichtig.

Für das Konzept und die Idee dieser innovativen Trainingsmethode wurden Prof. Dr. Gerhard Szinicz und seine Mitarbeiter mit dem "Felix Wankel TierschutzForschungspreis 1993" der Ludwig-Maximilian-Universitöt München ausgezeichnet.

Funktionsprinzip: Die zentrale Arterie von Tier-Organen oder -Organkomplexen wird katheterisiert und an die Pumpe des Laparoskopie-Trainers n. SZINICZ angeschlossen. Das Perfusionsmedium (gefärbtes Leitungswasser) befindet sich im Trainer und wird von Bort in die Organe gepumpt. Die Pumpe arbeitet mit einer elektronisch geregelten Frequenz von ca. 65 Puls-Stöb en/min. und ist druckkontrolliert (Maximaldruck ca. 140 mmHg). Die Organe liegen auf einem perforierten Metallgitter, die Perfusionsflüssigkeit gelangt über Seitenäste der Arterie, Venen und eventuellen Läsionen wiederum in den Trainer.

Das Trainingsmodell für endoskopische Operationen ist in einer "chirurgischen" und einer "gynäkologischen" Ausführung erhältlich. Da die Einstichstellen der Trokare in diesen Fachgebieten normalerweise an unterschiedlichen Stellen plaziert werden, werden die Modelle mit unterschiedlichen Abdeckplatten geliefert. In die 4 Einstichstellen werden jeweils Schaumstoffeinsätze zur Führung der Trokare eingesetzt.

Beide Modelle verfügen über eine Arbeitsplatte, auf der das Übungs-Modul oder andere geeignete Objekte befestigt werden können.

Das Trainingsmodell für endoskopische Operationen wird in einem Koffer geliefert und kann einfach zerlegt werden. Abgenutzte Teile können selbstverständlich einzeln nachbestellt werden.

Pelviskopisches Operations-Phantom

Zum Trainieren und zur Dokumentation laparoskopischer Vorgänge für 1 oder 2 Einstiche.

Das Modell besteht aus einer festen Kunststoffmasse und entspricht naturgetreu den Mab en einer normai grob en Frau. Die Bauchdecken können komplett entfernt werden, damit ergibt sich ein direktet Einblick auf einen gynäkologischen Situs. In der Bauchdecke sind 4 Zuginge zum Inneren des Modells. Ein Zugang ca. 1 cm unterhalb des Nabels, ein Zugang suprapubär und je ein Zugang zwischen Symphyse und Spiria Iliaca rechts und links.

Das Modell ist in erster Linie zur Simulation aller pelviskopischen Operationsverfahren gedacht.

Diese sind aufgrund der vielen Zuginge in den verschiedensten Varianten möglich.

Bei gleichzeitiger Benutzung des Stativs können auch operative Eingriffe unter Verwendung von drei Zugingen im Team mühelos eingeübt werden.

Durch Schraub- und Steckverbindungen sind mehrere OPSituationen zu simulieren.

1. durch einen normalen Uterus mit Ligamenta Rotunda und Adnexen ist es möglich, pelviskopische Sterilisationsverfahren sowohl über einen Einstich als auch über zwei Einstiche zu üben. Ganz besonders eignet sich das Phantom zum Trainieren des Tubenverschlub es mit FILSHIEClips.

2. durch Auswechseln des Uterus mit den Adnexen ist es möglich, anhand spezieller Übungsteile pathologische Befunde darzustellen und Cystenpunktionen, PE am Ovar, Adhäsiolysen sowie verschiedene Nahttechniken der Adnexen zu trainieren.

3. ebenso ist es möglich, den Uterus gegen einen Uterus zum Üben der Hysteroskopie auszuwechseln.

Alle Teile sind einfach und problemlos untereinander auszuwechseln.

Praktische Hinweise zum Gebrauch des PelviskopiePhantoms:

Das vollstöndig zusammengesetzte Modell wird entweder auf einem Tisch gelagert oder auf dem Stativ befestigt.

Zur praktischen Übung benötigt man eín Pelviskop mit Lichtquelle. Empfehlenswert ist es, das Pelviskop mit Trokarhülse in die vorgesehenen Zuginge einzuführen.

Gleichzeitig ist es möglich, durch die Scheide einen Uteruselevator einzuführen.

Beim Trainieren der Sterilisationsmethode n. FILSHIE ist es möglich, anschlieb end, durch Entfernen der Bauchdecke, den korrekten Sitz der Clips zu kontrollieren.

Die Übungen am Modell entsprechen den anatomischen Gegebenheiten bei gesunden Patientinnen.

Geräte und Zubehör für die Laparoskopie

In den von KARL STORZ hergestellten Geräten verbindet sich die präzise arbeitende langlebige Mechanik mit modernster mikroelektronisch-programmgesteuerter Steuer- und Regeltechnik. Gröb tes Augenmerk wird bei KARL STORZ auf die Anwender- und Patientensicherheit gelegt. Das Qualitätssicherungssystem von KARL STORZ ist nach den Anforderungen der Normen ISO 9001/EN 46001 zertifiziert und garantiert bereits bei der Auswahl der Werkstoffe und Bauelemente eine konstante Qualitätsprüfung. Am Ende eines jeden Fertigungsprozesses stehen Tests, die mit speziell dafür entwickelten automatischen Meb - und Prüfsystemen durchgeführt werden. Die dabei ermittelten Ergebnisse werden aufgezeichnet und protokolliert, wodurch jedes Gerät einen unverwechselbaren und jederzeit nachprüfbaren Fingerabdruck hinterläb t, bevor es zur Auslieferung an den Kunden kommt.

Das standardisierte modulare Gerätedesign von KARL STORZ wurde aufgrund von umfangreichen ergonomischen Arbeitsstudien entwickelt und ist dafür konzipiert, sowohl den Anforderungen nach praxisgerechter Bedienerfreundlichkeit als auch den im Operationsbereich geltenden speziellen Hygienevorschriften durch eine erleichterte Pflege und Reinigung gerecht zu werden. Übersichtlich nebeneinander angeordnete Funktionstasten und Displays gewährleisten eine effiziente Bedienung und erleichtern die konstante Überwachung der Soll- und Ist-Parameter, akustische und optische Warnsignale unterstützen den Anwender zusätzlich; eine manuelle änderung der Einstellungen ist jederzeit möglich. Automatische, mikroelektronisch gesteuerte Regelsysteme gewährleisten optimale Betriebsbedingungen und entlasten somit den Anwender, der sich volt auf die medizinischen Arbeitsschritte konzentrieren kann.

Die gesamte Produktlinie umfab t folgende Gerätefamilien mit Zubehör:

Besondere Merkmale und technische Angaben der Insufflatoren Mechanische Insufflatoren - C02- und N20-Endoflator Elektronische Insufflatoren - Electronic Endoflator und Thermoflator

Thermoflator - weitere Merkmale

Endovision

Drei-Chip-Technologie mit erweiterten Bildbearbeitungsmöglichkeiten

Die neue Endovision ist jetzt mit einem neuen, besonders komfortablen Zoom-Objektiv ausgerüstet-dem Parfocal-Zoom. Einfacher und schneller als mit diesem Objektiv war es noch nie möglich bei Bedarf ein Close-up der Operationsstelle zu erhalten. Anstatt mit der Optik nahe an die Operationsstelle herangehen zu müssen - wobei immer die Gefahr besteht, dab die Linse verschmutzt oder durch Kollision mit einem anderen Instrument beschädigt wird - genügt eine Drehung am Zoom-Ring. Die lästige Notwendigkeit des sténdigen Nachfokussierens, welche bisher mit jeder Brennweitenänderung verbunden war, entfällt ebenfalls: Einmal scharfgestellt, ermöglicht die TRICAM® beliebiges Zoomen bei immer gleichbleibender Bildschärfe.

In Verbindung mit der fortschrittlichen Signalverarbeitungstechnik, der 3-Chip-Technologie und der RGB Signalübertragung ermöglicht das Parfocal-Zoom der Endovision Aufnahmen von höchster Qualität, mit denen sich selbst feinste Unterschiede in der Gewebestruktur erkennen und beurteilen lassen. Durch die praktisch verzögerungsfrei arbeitende automatische Belichtungsregelung gehören Über- und Unterbelichtung endgültig der Vergangenheit an.

Mit zwei programmierbaren Funktionstasten am Kamerakopf bietet dem Anwender zusätzlich umfangreiche Kontrollmöglichkeiten, z.B. die Bedienung verschiedener Kamerafunktionen wie Weifiabgleich oder Belichtungsregelung, aber auch die Steuerung von Peripheriegeräten wie Video-Recorder oder -Printer.

Verbesserte Bildqualität durch digitales Bildprozessor-Modul steht ein digitales BildprozessorModul zur Verfügung, das sowohl die Bildqualität als auch die Funktionsvielfalt der Kamera deutlich erhöht.
 
 

Besondere Merkmale:

Fiberskop-Filter

Mit der neuen Endovision kontrollieren Sie Ihr bildgebendes System buchstäblich per Tastendruck. Dafür sorgen die beiden Funktionstasten am Kamerakopf, die einen schnellen Zugriff auf die Kamerafunktionen und die Peripheriegeröte ermöglichen. Beide Funktionstasten lassen sich einfach programmieren und erlauben die Steuerung von Weib abgleich, Kontrastregelung, Belichtungsregelung sowie die Steuerung von Video-Recorder und -Printer.

Neben dem schnellen Zugriff auf die wichtigsten Kamerafunktionen sorgt vor allem die patentierte automatische Belichtungsregelung für maximalen Bedienungskomfort und ausgezeichnete Bildqualität. Die praktisch verzögerungsfreie Anpassung an unterschiedliche Belichtungsverhältnisse verhindert zuverlässig Unter- oder Überbelichtungserscheinungen auf dem Monitor.

Mit dem neuen Parfocal-Zoomsystem lassen sich die Vorzüge sínes Zoom-Objektivs jetzt wesentlich effizienter nutzen. Die lätstige Notwendigkeit des Nachfokussierens, welche bisher mit jeder Brennweitenänderung verbunden war, entfüllt: Einmal scharfgestellt, ermöglicht die SL beliebiges Zoomen bei immer gleichbleibender Bildschärfe. Das Parfocal-Zoom ermöglicht perfekte Bildqualität und optimale Vergröb erung aus sicherer Distanz zur Operationsstelle und hilft dadurch, die Gefahr einer Kollision der Optik mit den

verwendeten Instrumenten zu vermeiden. Das macht die SL zur idealen Kamera für alle Eingriffe, in Jenen eine Vielzahl von Instrumenten auf relativ engem Raum eingesetzt werden müssen.

Eine weitere Stärke liegt in ihrer Vielseitigkeit. Denn die CCU harmoniert nicht nur mit dem Standard-Kamerakopf, sondern auch mit verschiedenen anderen, speziellen Kameraköpfen: Dem Kamerakopf mit integriertem Bildteiler; dem Mikroskop-Kamerakopf, sowie mit dem -Mount-Kamerakopf.

Digitales Bildprozessor-Modul

Die TELECAM kann auf Wunsch mit sínem digitalen Bildprozessor-Modul ausgeliefert werden, welches die Bildqualitöt nochmals deutlich erhöht. Dieses Modul kann auch nachträglich in die Kamera eingebaut werden. In Verbindung mit starren Endoskopen ermöglicht Jer Bildprozessor eine digital berechnete Kontrastverstärkung für verbesserte Bildzeichnung und Detailgenauigkeit. In Verbindung mit Fiberskopen optimiert der Bildprozessor das Videobild durch sínen speziellen elektronischen Filter, Jer die Zahl der Pixel in Jen MoiréMustern reduziert und so weitgehend eliminiert.

Besondere Merkmale:

- Digitale Kontrastanhebung.

- Digitales Anti-Moiré- und Antigrid-Filter bei Verwendung von Fiberskopen.

Weitere Merkmale im PDD-Modus:

Zubehör

Fahrbare Gerätewagen

Besondere Merkmale:

Für Gerätewagen der Serie 28003 stehen eine Reihe von Zubehörteilen zur Verfügung, die eine individuelle Anpassung an das jeweílige Einsatzgebiet ermöglichen. Alle Module und Zubehörteile sind für eine hohe mechanische Belastbarkeit und lange Lebensdauer gefertigt. Durch 4 grob e, antistatische Rollen (0 150 mm) sind die Gerätewagen leicht zu bewegen; 2 feststellbare Rollen sorgen für sicheren Stand. Durch die glatten, geraden Flächen des Wagens sind Reinigung und Desinfektion einfach durchzuführen. Für die sichere Erdung aller auf dem Gerätewagen untergebrachten Geräte steht eine Leiste mit Potentialausgleichsanschlüssen zur Verfügung. Durch einen Trenntransformator und einen Isolationswächter ist ein gefahrloser Betrieb gemäb VDE 0107 in medizinisch genutzten Räumen der Anwendungsgruppe 2 (OP) möglich.

Kezdõ lap

Az endoszkópia története
Az operatív endoszkópia elõnyei és hátrányai
Endoszkópos eszközök és technikák
Az endoszkópos eszközök orvostechnikai követelményrendszere
Az endoszkópos tevékenység dokumentációja
Az endoszkópia képzésének lehetõségei Magyarországon
Az endoszkópia orvosi és jogi vonatkozásai
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