"Schlüsselloch-Chirurgie" - ein Schlagwort, das um die Welt ging. Um es frei nach Neil Armstrong zu formulieren: "Ein kleiner Schnitt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit"
Heute schon fast ein Muß in jeder modernen Klinik bietet sie doch unschätzbare Vorteile gegenüber den herkömmlichen Behandlungsmethoden. Und die Entdeckung neuer Einsatzmöglichkeiten ist noch nicht am Ende.
Diese Geräte führt Endoskope für die Minimal Invasive Chirurgie, die
entwicklungstechnisch auf dem neuesten Stand sind und dem Chirurgen ein
optimales Sichtfeld bieten. "Durchblick" verschaffen. Laparoskopie oder
Thorakoskopie sind Anwendungsgebiete.
Die gynäkologische Laparoskopie ist eine seit vielen Jahren verfügbare
Operationsmethode, welche primär organerhaltend orientiert ist. Die Hysteroskopie,
als intrauterine Behandlungsmethode, bietet den Vorteil der Visualisierung
und Entnahme von Gewebe bzw. pathologischen Veränderungen bei verhältnismäßig
geringer Traumatisierung. Kleinere Eingriffe z.B. diagnostische Hysteroskopie
können aufgrund der sehr kleinen Außendurchmesser heute bereits im niedergelassenen
Bereich ohne größere Probleme durchgeführt werden.
Die moderne Endoskopie hat viele Operationstechniken tiefgreifend verändert. Die Erfolge, die dabei erzielt wurden, haben unzweifelhaft einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dab die Endoskopie die bedeutende Stellung in Diagnostik und Therapie einnehmen konnte, die sie heute innehat. Insbesondere durch die Entwicklung der Kaltlichtquelle und die Einführung der Hopkins-Stablinsen- Optik konnten zwei der grundlegenden Probleme gelöst werden, die einer breiten Anwendung der Endoskopie lange Zeit im Wege standen: die Transmission ausreichend grob er Lichtmengen in den Körper und die Übertragung eines naturgetreuen Abbildes aus dem Körper.
Doch auch in den folgenden Jahren hat Karl Storz mit oft bahnbrechenden
neuen Entwicklungen immer wieder zum Fortschritt der Endoskopie beigetragen
und darait ein Kapitel Medizingeschichte mitgeschrieben. gitt.
Die Hopkins Stablinsen-Optik
Im Jahr 1966 begann eine langjährige fruchtbare Zusammenarbeit zwischen 2 Pionieren der Endoskopie: Professor Harold H. Hopkins und Karl Storz.
Die Entwicklung des HOPKINS Stablinsen-systems war der bedeutendste Durchbruch seit der Entwicklung des konventionellen Linsensystems durch Max Nitze im Jahr 1879.
Karl Storz erkannte in dem neuen Linsensystem das System der Zukunft: Es erfüllte die höchsten Anforderungen der medizinischen Diagnostik. Die Brillant der Bilder ist unübertroffen. Bildhelligkeit, Kontrast und wirklichkeitsgetreue Darstellung lassen kaum noch Wünsche offen. Zugleich wird es möglich, den Durchmesser des Endoskopes entscheidend zu verringern. In der Entwicklung zur Hopkins II - Optik gelingt ein weiterer Schritt zur Qualitätssteigerung. Diese Optik ist heute der Mab tab für endoskopische Bildübertragung.
Das HOPKINS-Stablinsen system kehrt diesel Prinzip um: Zwischen langen Stablinsen sitzen kleine Luftlinsen. Die bessere Lichtleitfähigkeit der Stablinsen und die reduzierte Zahl der Gas-Luft-Grenzflächen ermöglichten den entscheidenden Durchbruch in der optischen Abbildungsqualtät.
Das Kaltlicht
1960 erkannte Karl Storz, dala sich mit Hilfe von Glasfasern auch Licht übertragen läb t. Diese Entdeckung ist die Geburtsstunde der KaltlichtEndoskopie: Von einer aub erhalb des Körpers gelegenen Quelle wird das Licht über einen Glasfaserlichtleiter durch das Endoskop zum Untersuchungsort geleitet. Für die neue Art der Lichtübertragung wird ein Patent erteilt.
Das neue Verfahren revolutioniert die Endoskopie. Die bis dahin übliche
wärmeabgebende und störanfällige Glühlampe am distalen Ende wird endlich
entbehrlich. Ebenso bedeutsam ist die sich nunmehr eröffenende Möglichkeit,
Elektronenblitzaufnahmen im Körperinneren zu machen, ohne den Patienten
zu belasten. Durch Aufnahmen von bis dahin nicht gekannter Qualität lassen
sich diagnostische Befünde objektív dokumentieren. Den ersten extrakorporalen
Elektronenblitz baut Karl Storz.
Weitere entscheidende Entwicklungen:
Instrumentarium
Instrumente können in folgende Einzelkomponenten zerlegt werden:
Freie Wahl unter verschiedenen Handgriffen.
Keine Schmutzfallen mehr, in denen sich Blut oder Gewebereste ansammeln können.
Leichte Zerlegbarkeit per Knopfdruck - dadurch deutlich verkürzte Reinigungszeiten.
Kostengünstig - wiederverwendbare Instrumente verringern die OP-Kosten pro Einsatz und vereinfachen die Lagerhaltung, wodurch die Notwendigkeit zur Bereitstellung grob er Mengen an Einmalartikeln entfällt.
Umweltgerecht: Bei Beschädigung mub nur das defekte Teil selbst ausgetauscht werden - nicht das komplette Instrument.
Benutzerfreundliche und ergonomische Handhabung.
Einige Bemerkungen zur vergleichenden Bewertung von Instrumenten
a) Durchmesser und optische Leistung
Dala ein Kunde vor dem Kauf verschiedene Instrumente miteinander vergleicht, ist normal und durchaus vernünftig. Ebenso normal ist es, dab die verschiedenen Hersteller die Vorteile ihrer Produkte ins rechte Licht zu rücken versuchen. Von einem sachlichen Vergleich profitieren Käufer und die Hersteller hochwertiger Produkte gleichermab en - vorausgesetzt, es wird tatsächlich Vergleichbares verglichen.
Diese Voraussetzung wird allerdings nicht allein schon dadurch erfüllt, dab man beispielsweise das Ureterorenoskop des einen Herstellers mit dem Ureterorenoskop des anderen Herstellers vergleicht und Bildgröb e, Lichtstärke, Saugleistung etc. einander gegenüberstellt. Um zu einem aussagekräftigen Vergleich zu kommen, mub insbesondere der Durchmesser der verglichenen Instrumente berücksichtigt werden. Das hat einen einfachen Grund: Je gröb er der Durchmesser des Schaftes, desto mehr Lichtfasern bzw. optische Fasern können eingebaut werden, und desto besser wird im Regelfall auch die Lichtleitung und die optische Übertragung. Der Durchmesser wirkt sich auch unmittelbar auf die Zahl der Spül/Instrumentenkanäle bzw. auf deren Durchmesser und darait auf die Spülleistung aus.
Dem steht entgegen, dab aus Gründen einer schonenden, minimal invasiven Patientenbehandlung der Durchmesser eines Instrumentes möglichst gering sein sollte. Der Durchmesser der Ureterorenoskope - als einer wichtigen Entscheidungsgröb e für den Arzt - ist deshalb eine zentrale Information in den Katalogbeschreibungen.
Der nachfolgende Vergleich des KARL STORZ Ureterorenoskopes 27400 L mit dem Ureterorenoskop eines Mitbewerbers zeigt allerdings, dab manche selbstverständlich nicht alle - Hersteller doch eine recht eigene Art und Weise haben, ura einen Schaftdurchmesser zu messen, da die Katalogangaben dieses Mitbewerbers deutlich von den tatsächlich gemessenen Werten abweichen.
Die inkorrekte Katalogangabe dieses Mitbewerbers ist nicht nur eine Nachlässigkeit, sondern hat bei einem praktischen Vergleich durchaus Konsequenzen. Denn der direkte optische Vergleich ergibt für den Mitbewerber Vorteile bei der Licht- und Bildübertragung, die aus den oben geschilderten Gründen durch den wesentlich gröb eren Durchmesser auch einfach zu erklehren sind. Für den Kunden allerdings, der ein Instrument üblicherweise nicht nachmib t, sondern von der Katalogangabe ausgeht, entsteht das irreführende Bild eines Ureterorenoskopes, das bei gleichem (bzw. sogar etwas geringerem Durchmesser) eine höhere optische Qualität aufweist.
De facto lautet die Frage bei diesem Vergleich aber, ob der Arzt einen
höheren Durchmesser in Kauf nimmt, um eine höhere Lichtleistung und eine
höhere Bildqualität zu erhalten - eine Frage, die unter medizinischen Gesichtspunkten
erwogen werden müb te, die er sich aufgrund
irreführender Katalogangaben mancher Hersteller aber gar nicht erst stellen
kann.
b) Saug/Spülleistung und Continuous-Flow
Vergleicht man Saug/Spülschäfte miteinander, so ist natürlich vor allem die Saug/Spülleistung von Interesse. Ein Vergleich mehrerer Karl Storz Saug/Spülschäfte mit dem Produkt eines Mitbewerbers ergibt zum Beispiel folgendes Bild:
Devon abgesehen, dab die Saug/Spülschäfte von KARL STORZ mit einer Ausnahme eine deutlich höhere Leistung bringen als die des Mitbewerbers, kommt in einem solchen Vergleich ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen den Schäften gar nicht erst zum Ausdruck: Bei ellen KARL STORZ Schäften handelt es sich um Continuous-Flow-Schäfte mit 2 getrennten Kanälen, d. h. Spülung und Absaugung können gleichzeitig durchgeführt bzw. je nach Bedarf einzeln zu- oder abgeschaltet werden. Der Schaft des Mitbewerbers verfügt dagegen nur über einen einzigen Kanal, d. h. es kann entweder nur gespült oder nur gesaugt werden. Der höhere konstruktive Aufwand eines zweikanaligen Systems bietet im praktischen Betrieb natürlich Vorteile, die gegen die reine Saug/Spülleistung aufgerechnet werden müssen (selbst wenn sie im Einzelfall einmal höher sein sollte als bei einem vergleichbaren KARL STORZ Schaft).
Verschiedene Blickrichtungen bei Laparoskop-Optiken
Bei einer Laparoskopie des oberen Abdominaltraktes sind Blickrichtung und Öffnungswinkel der verwendeten Optiken von grob er Bedeutung, da der Raum zwischen Rippenbogen und der anterioren Leberoberfläche kleiner, enger und anatomisch schwieriger ist als der Beckenbereich.
Die 0° Geradeausblick-Optik mit gröb erem Öffnungswinkel bietet erhebliche Vorteile. Sie erleichtert die Orientierung und vermittelt einen Eindruck davon, in welchem Gebiet man sich befindet. Die 0°-Optik entspricht der Richtung des natürlichen Zugangsweges und bietet dem Chirurgen die gewohnte Perspektive. 0° Optiken werden deshalb bei gynökologischen Untersuchungen und operatíven endoskopischen Eingriffen bevorzugt.
Mit der 30° Vorausblick-Optik kann durch Rotation der Optik ein gröb eres Sichtfeld erreicht werden. Die anteriore Leberoberfläche, der Leberdom und die Region bis hinunter zum Diaphragma können inspiziert werden.
Bei Verwendung einer 45° Steilblick-Optik kann das unmittelbar unter der Optik liegende Gebiet sehr gut eingesehen werden. Die Verwendung einer Steilblick-Optik in diesem schwierigen Gebiet kann allerdings Orientierungsprobleme verursachen.
Die 45° Optiken werden bei Hernienoperationen bevorzugt.
Vorteile der neuen Laparoskopie-Optiken:
Um solche Abnutzungserscheinungen zu vermeiden, hat das Multifunktionsventil entwickelt, das sich sowohl automatisch öffnet, als auch manuell bedient werden kann. Bei der Einführung stumpfer Instrumente öffnet sich die Ventilklappe automatisch; sollen scharfe Instrumente eingeführt werden, so kann die Klappe manuell (durch Fingerdruck) geöffnet werden; die Haltbarkeit scharfer Instrumente wird dadurch deutlich verbessert. Darüberhinaus bietet KARL STORZ als kostengünstige und gewichtsparende Alternative das neue Silikonlippen-Ventil an, das sich ebertso sehnell und einfach reinigen, wie auswechseln läb t.
Besondere Merkmale:
Instrumentarium:
Um diese Ziele zu erreichen, haben wir eine Reihe von Instrumenten getestet und schlieb lich die hier vorgestellten ausgewählt. Diese Mikro-Instumente können nicht nur mit Standard-Trokaren 6 mm verwendet werden, sondern verfügen zusätzlich über folgende Eigenschaften:
Beide Handgriffe sind mit einem automatischen Schlieb mechanismus ausgestattet. Dies bedeutet, dab die Maulteile auch dann geschlossen bleiben, wenn der Griff gelockert oder sogar ganz freigegeben werden soll: Das zwischen den Maulteilen befindliche Objekt wird weiterhin von ihnen gehalten. Dies ist insbesondere dann nützlich, wenn es z. B. während der Anwendung von Nahttechniken, erforderlich ist, den Handgriff loszulassen - um einen anderen Arbeitsschritt auszuführen - ohne dab dabei die zwischen den Maulteílen befindliche Nadel verloren geht.
Besondere Eigenschaften der Ball- und Pencil-Handgriffe
Ball-Handgriff
Alle Bedienelemente sind mit den Fingerkuppen zu betütigen, wodurch ein feinfühliges und sicheres Arbeiten gewöhrleistet ist. Die Instrumentenachse liegt in der direkten Verlöngerung der Rotationsachse des Unterarms. Drehbewegungen werden unmittelbar auf die Instrumentenspitze übertragen, wodurch ein äub erst präzises Präparieren möglich ist.
Modular auswechselbare Griffschalen in 3 verschiedenen Gröb en gewöhrleisten eine optimale Anpassung des Instruments an die individuelle Handgröb e.
Besondere ergonomische Vorteile gegenüber konventionellen Handgriffen
Elektrokoagulation
Einführung
Die präventive Hämostase ist ein grundlegender Aspekt der laparoskopischen Chirurgie. Sie läb t sich durch mehrere Methoden erzielen: Ligatur, unipolare oder bipolare Elektrokoagulation, Klemmen oder Klammern. Jede dieser Methoden hat ihre spezifischen Vorund Nachteile. Die bipolare Methode ist das meistverwendete Koagulationsverfahren, da kein Strom durch den Körper des Patienten flieb en mub ; aus diesem Grund kann die Methode eventuell als sicherer betrachtet werden als die unipolare Methode. Eine bipolare Zange verfügt jedoch wegen der Stromübertragung im allgemeinen über kelne Gelenk-Maulteile und bietet deshalb nicht die Fähigkeit zum Fassen, die eine normale Fab zange aufweist. Aub erdem mub , falls das koagulierte Gewebe inzidiert werden soll, ein zusätzliches Schneideinstrument, im allgemeinen eine Schere, eingeführt werden. Aus diesen Gründen wurde ein neves Instrument entwickelt, das sowohl zum Fassen als auch zum Schneiden dient und gleichzeitig die Fähigkeit zur bipolaren Stromübertragung besitzt.
Entwicklung und Erprobung
Eíne zufriedenstellende Fähigkeit zum Fassen von Gewebe wurde durch die Verwendung einer normalen Fab zange erzielt, die aus einem Gelenk und zwei gezahnten Maulteilen besteht. Da in einer solchen Zange kein bipolarer Strom flieb en kann, wurde ein Instrument konstruiert, bel Bem zwei parallel liegende 3 mm-Zangen verwendet werden, so dab jede dieser beiden als unipolare Zange dienen konnte. Dadurch sollte der Koagulationseffekt auf den Bereich zwischen den beiden Zangen konzentriert werden. Zwischen den Zangen wurde eine herausnehmbare skalpellartige Klinge (in verschiedenen Formen) eingesetzt, die durch einen vorne angebrachten Hebel bewegt wurde, wie er auch in Resektoskopen zum Einsatz kommt. Das Instrument konnte so mit nur einer Hand bedient werden.
Die Lönge des Schnittes konnte vom Operateur durch Vorschieben der Klinge prözise gesteuert werden, während das Zurückziehen der Klinge in das Rohr mit Hilfe eines Federmechanismus automatisch erfolgte; natürlich ist das Instrument so konzipiert, dab die Lönge des Schnittes die Lenge der Maulteile nicht übersteigt. Der endgültige Durchmesser des Instruments wurde auf 10 mm festgesetzt.
Das endgültige Modell zeigte bel der Erprobung sowohl am Tier als auch beim Menschen eine bislang nicht gekannte Form von bipolarer Koagulation: Bei fast fehlender Rauchentwicklung wurde nur das zwischen den beiden Zangen eingeschlossene Gewebe erhitzt und koaguliert; die Karbonisierung wurde reduziert und das laterale Gewebe war (im Vergleich zu Standard-Instrumenten aus Vollmetall) thermisch weniger betroffen. Innerhalb des koagulierten Gewebes war zu erkennen, dali die abgedichteten Gefäb e vollkommen erhalten blieben.
Abschlieb ende Überlegungen
Die Idee zur Entwicklung dieses neuen Instruments beruhte auf den folgenden beiden Überlegungen:
Mit der bipolaren Koagulationszange n. REMORGIDA wurde ein einzigartiges Multifunktions-Instrument geschaffen, dessen elektrische Wirkung auf den Bereich zwischen den beiden Mautteilen begrenzt ist: Bei der normalen Leistungseinstellung für bipolare Koagulation (40 - 60 Watt) waren ein fast völliges Ausbleiben von Verbrennungen und Karbonisierungen sowie ein vollkommen erhaltenes Gewebe lateral des Instruments zu beobachten. Jeder, der schon eine normale bipolare Zange verwendet hat, wird das andersartige Verhalten dieses neuen Instruments sofort bemerken. Natürlich sind auch bel der Verwendung dieses Instrumentes einige Einschr5nkungen zu beachten:
Training
Pulsierende Organperfusion (P. O. P)
Die pulsierende Organperfusion wurde für die Simulation von Operationen in minimal-invasiv chirurgischen Techniken entwickelt und erschlieb t neue Möglichkeiten im Laparoskopie-/Thorakoskopie-Training.
Mit dem P O. P-Laparoskopie-Trainer können an Tier -Organen oder -Organkomplexen folgende Eingriffe realitötsnah geübt werden:
Aub erdem ist das P O. P-Verfahren auch bestens für das Experimentieren mit neuen Techniken einschlieb lich der unmittelbaren Überprüfung der Ergebnisse geeignet. Im P O. P-Laparoskopie-Trainer können alle von der Klinik bekannten Technologien wie Hochfrequenz-Chirurgie (uni- und bipolar), Laser, Ultraschalldissektor, Aquadissektor usw. angewendet werden.
Bisher waren Tierversuche die einzige, der klinischen Operation adäquate Übungsmöglichkeit. Operationen am narkotisierten Tier sind teuer, organisatorisch aufwendig und in den meisten Industrieländern genehmigungspflichtig.
Für das Konzept und die Idee dieser innovativen Trainingsmethode wurden Prof. Dr. Gerhard Szinicz und seine Mitarbeiter mit dem "Felix Wankel TierschutzForschungspreis 1993" der Ludwig-Maximilian-Universitöt München ausgezeichnet.
Funktionsprinzip: Die zentrale Arterie von Tier-Organen oder -Organkomplexen wird katheterisiert und an die Pumpe des Laparoskopie-Trainers n. SZINICZ angeschlossen. Das Perfusionsmedium (gefärbtes Leitungswasser) befindet sich im Trainer und wird von Bort in die Organe gepumpt. Die Pumpe arbeitet mit einer elektronisch geregelten Frequenz von ca. 65 Puls-Stöb en/min. und ist druckkontrolliert (Maximaldruck ca. 140 mmHg). Die Organe liegen auf einem perforierten Metallgitter, die Perfusionsflüssigkeit gelangt über Seitenäste der Arterie, Venen und eventuellen Läsionen wiederum in den Trainer.
Das Trainingsmodell für endoskopische Operationen ist in einer "chirurgischen" und einer "gynäkologischen" Ausführung erhältlich. Da die Einstichstellen der Trokare in diesen Fachgebieten normalerweise an unterschiedlichen Stellen plaziert werden, werden die Modelle mit unterschiedlichen Abdeckplatten geliefert. In die 4 Einstichstellen werden jeweils Schaumstoffeinsätze zur Führung der Trokare eingesetzt.
Beide Modelle verfügen über eine Arbeitsplatte, auf der das Übungs-Modul oder andere geeignete Objekte befestigt werden können.
Das Trainingsmodell für endoskopische Operationen wird in einem Koffer geliefert und kann einfach zerlegt werden. Abgenutzte Teile können selbstverständlich einzeln nachbestellt werden.
Pelviskopisches Operations-Phantom
Zum Trainieren und zur Dokumentation laparoskopischer Vorgänge für 1 oder 2 Einstiche.
Das Modell besteht aus einer festen Kunststoffmasse und entspricht naturgetreu den Mab en einer normai grob en Frau. Die Bauchdecken können komplett entfernt werden, damit ergibt sich ein direktet Einblick auf einen gynäkologischen Situs. In der Bauchdecke sind 4 Zuginge zum Inneren des Modells. Ein Zugang ca. 1 cm unterhalb des Nabels, ein Zugang suprapubär und je ein Zugang zwischen Symphyse und Spiria Iliaca rechts und links.
Das Modell ist in erster Linie zur Simulation aller pelviskopischen Operationsverfahren gedacht.
Diese sind aufgrund der vielen Zuginge in den verschiedensten Varianten möglich.
Bei gleichzeitiger Benutzung des Stativs können auch operative Eingriffe unter Verwendung von drei Zugingen im Team mühelos eingeübt werden.
Durch Schraub- und Steckverbindungen sind mehrere OPSituationen zu simulieren.
2. durch Auswechseln des Uterus mit den Adnexen ist es möglich, anhand spezieller Übungsteile pathologische Befunde darzustellen und Cystenpunktionen, PE am Ovar, Adhäsiolysen sowie verschiedene Nahttechniken der Adnexen zu trainieren.
3. ebenso ist es möglich, den Uterus gegen einen Uterus zum Üben der Hysteroskopie auszuwechseln.
Praktische Hinweise zum Gebrauch des PelviskopiePhantoms:
Das vollstöndig zusammengesetzte Modell wird entweder auf einem Tisch gelagert oder auf dem Stativ befestigt.
Zur praktischen Übung benötigt man eín Pelviskop mit Lichtquelle. Empfehlenswert ist es, das Pelviskop mit Trokarhülse in die vorgesehenen Zuginge einzuführen.
Gleichzeitig ist es möglich, durch die Scheide einen Uteruselevator einzuführen.
Beim Trainieren der Sterilisationsmethode n. FILSHIE ist es möglich, anschlieb end, durch Entfernen der Bauchdecke, den korrekten Sitz der Clips zu kontrollieren.
Die Übungen am Modell entsprechen den anatomischen Gegebenheiten bei gesunden Patientinnen.
Geräte und Zubehör für die Laparoskopie
In den von KARL STORZ hergestellten Geräten verbindet sich die präzise arbeitende langlebige Mechanik mit modernster mikroelektronisch-programmgesteuerter Steuer- und Regeltechnik. Gröb tes Augenmerk wird bei KARL STORZ auf die Anwender- und Patientensicherheit gelegt. Das Qualitätssicherungssystem von KARL STORZ ist nach den Anforderungen der Normen ISO 9001/EN 46001 zertifiziert und garantiert bereits bei der Auswahl der Werkstoffe und Bauelemente eine konstante Qualitätsprüfung. Am Ende eines jeden Fertigungsprozesses stehen Tests, die mit speziell dafür entwickelten automatischen Meb - und Prüfsystemen durchgeführt werden. Die dabei ermittelten Ergebnisse werden aufgezeichnet und protokolliert, wodurch jedes Gerät einen unverwechselbaren und jederzeit nachprüfbaren Fingerabdruck hinterläb t, bevor es zur Auslieferung an den Kunden kommt.
Das standardisierte modulare Gerätedesign von KARL STORZ wurde aufgrund von umfangreichen ergonomischen Arbeitsstudien entwickelt und ist dafür konzipiert, sowohl den Anforderungen nach praxisgerechter Bedienerfreundlichkeit als auch den im Operationsbereich geltenden speziellen Hygienevorschriften durch eine erleichterte Pflege und Reinigung gerecht zu werden. Übersichtlich nebeneinander angeordnete Funktionstasten und Displays gewährleisten eine effiziente Bedienung und erleichtern die konstante Überwachung der Soll- und Ist-Parameter, akustische und optische Warnsignale unterstützen den Anwender zusätzlich; eine manuelle änderung der Einstellungen ist jederzeit möglich. Automatische, mikroelektronisch gesteuerte Regelsysteme gewährleisten optimale Betriebsbedingungen und entlasten somit den Anwender, der sich volt auf die medizinischen Arbeitsschritte konzentrieren kann.
Die gesamte Produktlinie umfab t folgende Gerätefamilien mit Zubehör:
Thermoflator - weitere Merkmale
Drei-Chip-Technologie mit erweiterten Bildbearbeitungsmöglichkeiten
Die neue Endovision ist jetzt mit einem neuen, besonders komfortablen Zoom-Objektiv ausgerüstet-dem Parfocal-Zoom. Einfacher und schneller als mit diesem Objektiv war es noch nie möglich bei Bedarf ein Close-up der Operationsstelle zu erhalten. Anstatt mit der Optik nahe an die Operationsstelle herangehen zu müssen - wobei immer die Gefahr besteht, dab die Linse verschmutzt oder durch Kollision mit einem anderen Instrument beschädigt wird - genügt eine Drehung am Zoom-Ring. Die lästige Notwendigkeit des sténdigen Nachfokussierens, welche bisher mit jeder Brennweitenänderung verbunden war, entfällt ebenfalls: Einmal scharfgestellt, ermöglicht die TRICAM® beliebiges Zoomen bei immer gleichbleibender Bildschärfe.
In Verbindung mit der fortschrittlichen Signalverarbeitungstechnik, der 3-Chip-Technologie und der RGB Signalübertragung ermöglicht das Parfocal-Zoom der Endovision Aufnahmen von höchster Qualität, mit denen sich selbst feinste Unterschiede in der Gewebestruktur erkennen und beurteilen lassen. Durch die praktisch verzögerungsfrei arbeitende automatische Belichtungsregelung gehören Über- und Unterbelichtung endgültig der Vergangenheit an.
Mit zwei programmierbaren Funktionstasten am Kamerakopf bietet dem Anwender zusätzlich umfangreiche Kontrollmöglichkeiten, z.B. die Bedienung verschiedener Kamerafunktionen wie Weifiabgleich oder Belichtungsregelung, aber auch die Steuerung von Peripheriegeräten wie Video-Recorder oder -Printer.
Verbesserte Bildqualität durch digitales Bildprozessor-Modul steht ein
digitales BildprozessorModul zur Verfügung, das sowohl die Bildqualität
als auch die Funktionsvielfalt der Kamera deutlich erhöht.
Besondere Merkmale:
Mit der neuen Endovision kontrollieren Sie Ihr bildgebendes System buchstäblich per Tastendruck. Dafür sorgen die beiden Funktionstasten am Kamerakopf, die einen schnellen Zugriff auf die Kamerafunktionen und die Peripheriegeröte ermöglichen. Beide Funktionstasten lassen sich einfach programmieren und erlauben die Steuerung von Weib abgleich, Kontrastregelung, Belichtungsregelung sowie die Steuerung von Video-Recorder und -Printer.
Neben dem schnellen Zugriff auf die wichtigsten Kamerafunktionen sorgt vor allem die patentierte automatische Belichtungsregelung für maximalen Bedienungskomfort und ausgezeichnete Bildqualität. Die praktisch verzögerungsfreie Anpassung an unterschiedliche Belichtungsverhältnisse verhindert zuverlässig Unter- oder Überbelichtungserscheinungen auf dem Monitor.
Mit dem neuen Parfocal-Zoomsystem lassen sich die Vorzüge sínes Zoom-Objektivs jetzt wesentlich effizienter nutzen. Die lätstige Notwendigkeit des Nachfokussierens, welche bisher mit jeder Brennweitenänderung verbunden war, entfüllt: Einmal scharfgestellt, ermöglicht die SL beliebiges Zoomen bei immer gleichbleibender Bildschärfe. Das Parfocal-Zoom ermöglicht perfekte Bildqualität und optimale Vergröb erung aus sicherer Distanz zur Operationsstelle und hilft dadurch, die Gefahr einer Kollision der Optik mit den
verwendeten Instrumenten zu vermeiden. Das macht die SL zur idealen Kamera für alle Eingriffe, in Jenen eine Vielzahl von Instrumenten auf relativ engem Raum eingesetzt werden müssen.
Eine weitere Stärke liegt in ihrer Vielseitigkeit. Denn die CCU harmoniert nicht nur mit dem Standard-Kamerakopf, sondern auch mit verschiedenen anderen, speziellen Kameraköpfen: Dem Kamerakopf mit integriertem Bildteiler; dem Mikroskop-Kamerakopf, sowie mit dem -Mount-Kamerakopf.
Digitales Bildprozessor-Modul
Die TELECAM kann auf Wunsch mit sínem digitalen Bildprozessor-Modul ausgeliefert werden, welches die Bildqualitöt nochmals deutlich erhöht. Dieses Modul kann auch nachträglich in die Kamera eingebaut werden. In Verbindung mit starren Endoskopen ermöglicht Jer Bildprozessor eine digital berechnete Kontrastverstärkung für verbesserte Bildzeichnung und Detailgenauigkeit. In Verbindung mit Fiberskopen optimiert der Bildprozessor das Videobild durch sínen speziellen elektronischen Filter, Jer die Zahl der Pixel in Jen MoiréMustern reduziert und so weitgehend eliminiert.
Besondere Merkmale:
- Digitales Anti-Moiré- und Antigrid-Filter bei Verwendung von Fiberskopen.
Weitere Merkmale im PDD-Modus:
Fahrbare Gerätewagen
Besondere Merkmale:
Az endoszkópia története
Az operatív endoszkópia elõnyei
és hátrányai
Endoszkópos eszközök és
technikák
Az endoszkópos eszközök
orvostechnikai követelményrendszere
Az endoszkópos tevékenység dokumentációja
Az endoszkópia képzésének
lehetõségei Magyarországon
Az endoszkópia orvosi és jogi
vonatkozásai
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